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Erfolgreiche Verwertung 2022

Fast 40.000 Tonnen Klärschlammerde wurden im vergangenen Jahr geräumt und verwertet, ein neuer Rekord. Der größte Teil wurde als wertvoller Dünger in der Landwirtschaft ausgebracht und hat dort zum Humusaufbau und einer nachhaltigen Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit beigetragen. Durch die landwirtschaftliche Verwertung wurde gleichzeitig die Emission von rund 4.000 Tonnen CO2 vermieden.

Grafik Verwertungswege Klärschlammerde 2019 - 2022

Der Trend setzt sich fort: 2022 konnte die Gesamtmenge an geräumter Klärschlammerde erneut gesteigert werden. Bei 20 Beeträumungen wurden fast 40.000 Tonnen Klär­schlamm­erde gewonnen und verwertet, rund 3.000 Tonnen mehr als 2021. Davon konnten 30.000 Tonnen als humushaltiger Dünger EKO-Terra und EKO-Terra Ca+ in der Landwirtschaft verwertet werden, 3.900 Tonnen wurden thermisch entsorgt. Weitere 5.700 Tonnen wurden in der Kompostierung und bei sonstigen Maßnahmen eingesetzt.

Düngung, Humusaufbau und Phosphat-Recycling

Auch der Trend hin zur landwirtschaftlichen Verwertung hält an und die Nachfrage nach der als EKO-TERRA angebotenen Klärschlammerde hat sich erneut vergrößert. EKO-Terra kann aufgrund ihres hohen Humusgehalts zur Düngung und zum Humusaufbau verwendet werden. Aufbereitet zu EKO-Terra Ca+ enthält sie keinen wesentlichen Gehalt an Stickstoff und darf in vielen Regionen Deutschlands auch zur Spätsommer- und Herbstdüngung ausgebracht werden. Durch die landwirtschaftliche Verwertung wurden 2022 rund 456 Tonnen Phosphat und 172 Tonnen Stickstoff in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt. Mit 1.092 Tonnen Humus trug die ausgebrachte Klärschlammerde zum Humusaufbau und der nachhaltigen Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bei. Mit EKO-Terra und EKO-Terra Ca+ stand den abnehmenden Landwirten damit nicht nur ein hervorragender Dünger zur Verfügung, sie leisteten gleichzeitig auch einen Beitrag zum wichtigen Phosphat-Recycling.

Kreislaufwirtschaft statt Treibhausgasemissionen

Klärschlammerde kann problemlos in Mono- und Mitverbrennungsanlagen entsorgt werden und auch 2022 konnten alle Aufträge zur thermischen Verwertung von Klärschlammerde zuverlässig ausgeführt werden. Allgemein ist die landwirtschaftliche Verwertung aber der bessere Weg, denn so werden Nährstoffkreisläufe direkt geschlossen. Wären auch die im vergangenen Jahr landwirtschaftlich verwerteten 30.000 Tonnen Klärschlammerde verbrannt worden, hätte dies ca. 4.000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt. Durch die landwirtschaftliche Verwertung wurden diese Treibhausgasemissionen vermieden.

Transportprobleme konnten gelöst werden

Der Krieg in der Ukraine hatte negative Auswirkungen auf die Logistikbranche. Für alle dadurch auftretenden Transportprobleme konnten jedoch gute Lösungen gefunden werden, so dass es nur vereinzelt zu leichten Verzögerungen beim Transport der geräumten Klärschlammerde kam.

Räumung und Verwertung aus einer Hand

Zusätzlich zum betriebsbegleitenden Engineering organisiert THE PAULY GROUP auf Wunsch auch die Räumung der Klärschlammvererdungsanlagen und die Verwertung der Klär­schlamm­erde. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zuverlässige und flexibel an die Markt­situation angepasste Verwertung über ein starkes Netzwerk von überwiegend regionalen Abnehmern und anschließende Wiederinbetriebnahme der Vererdungsanlage. Immer mehr Betreiber nutzen deshalb den Komplettservice von THE PAULY GROUP für die Anlagen­betreuung sowie Räumung und Verwertung.

Weitere Informationen:
Video: Interview von Mike Maurer, Leiter der Kläranlage Gudensberg-Maden, zum Thema „Rundum-Sorglos-Paket“

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