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Ich brenne für die Sache!

Seit 2004 ist Marion Bieker im Geschäftsbereich HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH Hauptverantwortliche für die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Erden aus regionaler Kreislaufwirtschaft. Mittlerweile ist sie zu einer gefragten Expertin geworden – auch international.

Marion Bieker Experting für nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Ideale Verbindung von Wissenschaft und Praxis

Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Marion Bieker an der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für eine nachhaltige, regionale Kreislaufwirtschaft. Organische Abfälle sind für sie ein wertvoller Rohstoff. Der daraus erzeugte Kompost ist ein Multitalent, der als Humus­lieferant und Düngemittel in Kombination mit anderen Rohstoffen zur Herstellung hoch­wertiger Erden für den Profi- und Hobbygartenbau eingesetzt wird. Insbesondere nährstoff­arme Grüngutkomposte sind gut geeignet, um Torf in Blumenerden zu ersetzen. So wird der Zerstörung wertvoller Moorgebiete entgegengewirkt, ein Baustein für Natur- und Klimaschutz, denn intakte Moore speichern riesige Mengen Kohlenstoff.

Beim Torfersatz kommt es auf die richtige Mischung an. Es gilt Rezepturen zu entwickeln, durch die Nährstoffgehalte und die chemischen und physikalischen Eigenschaften der jeweils gefragten Erde genau an ihren gewünschten Verwendungszweck angepasst werden. Das erfordert Know-how und Erfahrung – Kompetenzen, die Marion Bieker auszeichnen.

Ich brenne für die Sache! Für mich ist meine Arbeit die ideale Verbindung von Wissenschaft und Praxis.“

Pionierin der ersten Stunde

Als frisch gebackene Diplom-Geografin stieg Marion Bieker 1986 in das Forschungsprojekt „Grüne Biotonne Witzenhausen“ ein und wirkte dort am Aufbau der deutschlandweit ersten kommunalen Sammlung und Verwertung von Bioabfall mit. Ein Erfolgskonzept: Heute wird fast überall in Deutschland Bioabfall getrennt gesammelt und in regionalen Werken zu Kompost verarbeitet. Es folgte die Leitung einer kommunalen Kompostierungsanlage der ersten Stunde und in den 1990er Jahren unter anderem die Mitarbeit bei PLANCO-TEC, wo sie an der Substratentwicklung auf Kompostbasis mitwirkte.

Regionale Rohstoffe, dezentrale Produktion und geringer Torfeinsatz – mit diesen drei Leitideen ging die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH 1997 mit den Regionalerden auf Kompostbasis an den Start. Durch die Verwendung gütegesicherter Komposte wird der Einsatz von Torf als Ausgangsstoff für Blumenerden deutlich reduziert und so weit wie möglich durch regional erzeugte Rohstoffe ersetzt.

Seit 2004 betreut Marion Bieker als Hauptverantwortliche Kompostierungsanlagen mit ihrem Know-how und maßgeschneiderten Dienstleistungen und unterstützt sie in allen Fragen rund um die Optimierung des Kompostierungsprozesses, der Produktentwicklung, Herstellung, Qualitätssicherung und Vermarktung der Erden.

Gefragte Expertin

Der große Beratungsbedarf mündete ab 2012 in den Aufbau eines umfangreichen Schulungsangebots. Unter dem Namen HUMUS UND ERDEN KONTOR AKADEMIE führt Marion Bieker pro Jahr 10 bis 15 Fortbildungen für das Personal von Kompostierungs­anlagen, Gartencentern und Baumärkten durch. Darüber hinaus ist sie mit ihrem umfassenden Know-how eine gefragte Rednerin auf Fachveranstaltungen und Workshops. Bis zu 10 Vorträge hält sie im Jahr, zuletzt Ende November 2022 auf dem 14. Bad Hersfelder Biomasseforum. Und ihr Wissen und ihre Erfahrung sind auch international gefragt. So berät sie aktuell eine Kompostierungsanlage im tansanischen Dar es Salaam bei Prozess­optimierung, Qualitätssicherung und der Vermarktung von „Mabwepande Compost“.

„Es bewegt sich was“

Die HUMUS- UND ERDEN KONTOR GmbH hat mit den FLORATOP®- und HEIMATKONTOR®-Regionalerden schon vor mehr als zwei Jahrzehnten einen zukunftsweisenden und verbraucherorientierten Weg eingeschlagen. Unsere Vorsätze aus der Startphase haben heute mehr Gültigkeit denn je.“

sagt Marion Bieker selbstbewusst. Denn die Marktentwicklung zeigt deutlich: Mit ihrem Konzept einer regionalen Kreislaufwirtschaft und Torfersatz auf der Grundlage von Kompost aus Bioabfällen, hat HUMUS- UND ERDEN KONTOR frühzeitig die richtige Richtung eingeschlagen.

Noch vor 2020 waren stark torfreduzierte Blumenerden selten und torffreie Blumenerden ein Nischenprodukt. Mittlerweile steigt die Nachfrage kontinuierlich an. Natur- und Klimaschutz sind für viele Verbraucher wichtige Aspekte ihrer Kaufentscheidung geworden. Torfreduzierte oder gar torffreie Erden, erst recht aus regionaler Produktion, sind gefragt wie nie. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die intensive Informationsarbeit von HUMUS- UND ERDEN KONTOR, die Marion Bieker angestoßen und in Zusammenarbeit mit den kooperierenden Kompostierungsanlagen begleitet hat.

Die Arbeit erfordert einen ganz langen Atem. Doch steter Tropfen höhlt den Stein und aktuell bewegt sich was – in der Politik, im Gartenbau und beim Endkunden.“

2020 verabschiedete die Bundesregierung ihre Torfminderungsstrategie1. Danach soll der Erwerbsgartenbau bis 2030 weitgehend und der Hobbygartenbau bis 2026 vollständig auf Torf verzichten. Auch die gerade veröffentlichte Nationale Moorschutzstrategie2 soll dafür sorgen, dass diese wertvollen Lebensräume erhalten werden.

Und nicht nur als Bestandteil in Blumenerden und Kultursubstraten, sondern auch als Humuslieferanten und Düngemittel erfahren Kompost und Gärgut aus der Bio­abfall­wirtschaft eine Wertschätzung wie nie zuvor. Eine Entwicklung, die durch Klimawandel und stark gestiegene Düngemittelpreise beschleunigt wird. Für Marion Bieker Bestätigung und Motivation, ihre Arbeit mit Elan fortzuführen.

In über 35 Berufsjahren habe ich immense Erfahrung sammeln und ein großes berufliches Netzwerk aufbauen können. Dabei merke ich ständig, wie viel Spaß es mir macht, immer wieder Neues kennen zu lernen, auszuprobieren und Kontakte zu knüpfen. Das ist es, was mich antreibt.“

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[1] BMEL: Torffrei gärtnern, Klima schützen - Die Torfminderungsstrategie
[2] BMEL: Moore schützen - Klimaanpassungen erleichtern

Weitere Informationen zu FLORATOP® und HEIMATKONTOR® Regionalerden, Service- und Beratungsangeboten unter BESSERE ERDEN

(Kopie 1)