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Presse­mitteilun­gen

NEUESTE ENTWICKLUNGEN BEI DER KLÄRSCHLAMMVERERDUNG

Nach 15 Monaten Umbau zum Freibad PLUS wurde das neue „Platsch“ im nordrhein-westfälischen Ennepetal am 18. Juni 2020 offiziell übergeben. Anwesend waren u. a. Bürgermeisterin Imke Heymann, Florian Englert, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Kluterthöhle & Freizeit GmbH, Stefan Ahrens und Werner Schierl von EKO-PLANT sowie Vertreter der lokalen Presse. Und alle waren sich einig: Das neue „Platsch“ ist in der Region einzigartig.

Regelmäßig veranstaltet die EKO-PLANT GmbH im Rahmen ihres Kundenservice ein gemeinsames Treffen mit ihren Kunden aus Deutschland und Österreich. Neue Tech­no­lo­gien, innovative Lösungen und erfolgreiche Konzeptionen werden vorgestellt und intensiv diskutiert.

Diesmal im Fokus: landwirtschaftliche Verwertung, Phosphorrückgewinnung, Massenreduktion sowie Praxiserfahrungen bei der Verbrennung von Klärschlammerde.

Die Veranstaltung folgte dem bewährten Muster von kurzen Fachvorträgen mit direkt anschließenden, ausgiebigen Diskussionsrunden. Referenten waren Dr.-Ing. Rolf Otte-Witte (WFA Elverlingsen GmbH), Aloys Höfkens (Abwasserverband Kalkar-Rees), Lothar Niebuhr (Samtgemeinde Wathlingen) sowie Mitarbeiter von EKO-PLANT und PLANCO-TEC.

Klärschlammerde kann weiterhin landwirtschaftlich verwertet werden

Aufgrund der düngerechtlichen Bewertung ist Klärschlammerde in vielen Regionen nicht von den Einschränkungen der aktuellen Düngemittelverordnung betroffen. Insbesondere der von EKO-PLANT entwickelte Dünger EKO-TERRA Ca+ stößt bei Landwirten deshalb auf so großes Interesse, dass die Nachfrage nicht immer bedient werden konnte. Auch spezielle Fortbildungsveranstaltungen für Landwirte zur Anwendung von EKO-TERRA und EKO-TERRA Ca+ werden verstärkt nachgefragt.

Vor dem Hintergrund der 2017 geänderten Verordnungslage waren diese Entwicklungen für alle Teilnehmer von besonderem Interesse. Zeigen sie doch, dass EKO-PLANT Klär­schlamm­vererdung sich als Basis für ein flexibles und am Markt orientiertes Verwertungsmanagement bewährt hat.

Geringere Restmenge durch Hochleistungsvererdung und Nachlagerung

Die ohnehin schon gute Vererdungsleistung wird durch die neue EKO-PLANT Hoch­leistungs­vererdung noch einmal gesteigert. Dadurch reduziert sich die am Ende verbleibende Masse und damit die Kosten für die Verwertung oder Entsorgung. Durch Nachlagerung geräumter Klärschlammerde wird die verbleibende Masse weiter verringert. In ihrem Vortrag zeigten Aloys Höfkens und Lothar Niebuhr die Wirtschaftlichkeit der Nachlagerung anhand realer Betriebskalkulationen auf und empfahlen allen Anlagenbetreibern die Einrichtung von Nachlagerflächen.

Intensiver Erfahrungsaustausch

Genauso wichtig wie die fachlichen Informationen waren für die Teilnehmer der Austausch und die intensiven Diskussionen untereinander. Welche konkreten Erfahrungen wurden beim Betrieb von Vererdungsanlagen gemacht? Wie ist die Praxis der Entsorgung oder Verwertung von Klärschlammerde? Wie sind die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der EKO-PLANT GmbH? Aber auch: Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial?

In einem waren sich alle einig: Die Kundenbetreuung durch EKO-PLANT ist vorbildlich und Serviceleistungen und Know-how auf höchstem Niveau.

Fazit: Das Konzept, Kunden und Anlagenbetreiber miteinander in persönlichen Kontakt zu bringen, hat sich erneut bewährt. Der Austausch praktischer Erfahrungen ist ein wichtiger Schlüssel zur Lösung von Problemstellungen und zur Entwicklung neuer und innovativer Techniken und Konzepte. Die Veranstaltungsreihe „Vererdungsnachbarschaft“ wird von EKO-PLANT auch in Zukunft als wichtiger Teil der Kundenbetreuung fortgesetzt werden.