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Stabile Besucherzahlen - trotz Regen und Corona

„Die ersten beiden Juniwochen waren super, danach kam nicht mehr viel“ So fasst Volker Külpmann, Leiter des Klutertbad in Ennepetal, die Saison 2021 zusammen. Die Zahlen belegen seine Aussage: Von den insgesamt rund 10.000 Besuchern kamen 6.000 in den ersten beiden Wochen nach der Saisoneröffnung am 3. Juni. Obwohl die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen erst am 5. Juli begannen, war der Andrang anfangs groß. Maximal 950 Personen durften sich gleichzeitig im Bad aufhalten, so sah es das Hygienekonzept vor. Diese Obergrenze wurde an den heißen Sommertagen mehrfach erreicht. Um die organisatorischen Herausforderungen zu bewältigen, setzte das Freibad auf Unterstützung durch geschultes Sicherheitspersonal.

Kühl und verregnet
Warum aber der plötzliche Besucherrückgang, der im Übrigen Freibäder in ganz Deutschland betraf? Die Antwort ist einfach: Der letzte Sommer war alles in allem wenig sommerlich. Allein Anfang Juni erreichten die Temperaturen hochsommerliche Werte und die Sonne lachte von einem blauen Himmel. Es folgte eine jähe Abkühlung, die vielerorts mit Starkregen und sogar Überschwemmungen einherging. Ab Juli dominierte dann wechselhaftes und eher kühles Wetter. WetterOnline spricht vom regenreichsten Sommer der letzten 10 Jahre.

Corona trifft Freibäder besonders hart
Die Freibadsaison war zudem 2020 und 2021 stark von der Corona-Pandemie geprägt. Als Orte unbeschwerter Begegnung waren Freibäder von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen und im Vergleich mit den Jahren vorher brachen die Besucherzahlen stark ein. Hatten viele Betreiber für 2021 auf eine Normalisierung der Lage gehofft, spielte nun zusätzlich das Wetter nicht mit. Trotz des deutlich schlechteren Wetters wurden 2021 dennoch in fast allen Freibädern PLUS die gleichen Besucherzahlen erreicht wie im Vorjahr oder sogar übertroffen.

Der nächste Sommer wird besser
Das macht zuversichtlich. Wie schon in den letzten beiden Jahren wird sich die Coronalage im kommenden Sommer wohl wieder deutlich entspannen. Aktuell besteht sogar die Hoffnung auf vollständige Lockerung der Kontaktbeschränkungen. Und kühle und verregnete Sommer, wie im letzten Jahr, sind statistisch mittlerweile die Ausnahme. Einer normalen Freibadsaison mit Besucherzahlen wie vor Corona stünde dann nichts mehr im Wege. In 2021 konnten die Bäder mit dem Freibad PLUS System ihre Besucherzahlen halten, trotz des schlechten Wetters und der Einschränkungen durch Corona. Systemisch bedingt sind beim Umbau in ein Freibad Plus größere Wasserflächen wirtschaftlich realisierbar als im Vergleich mit konventioneller Aufbereitungstechnik, ein klarer Vorteil, nicht nur in Zeiten von Abstandsregeln. Das zeigt: Die Kombination aus natürlich frischem Wasser, naturnah gestalteter Beckenlandschaft und zusätzlichen Sport- und Freizeitangeboten ist auch in Coronazeiten attraktiv. Der nächste Sommer kann kommen.

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