Pünktlich wie selten sorgt der Eisheilige Servatius für trübes Wetter und kühle Temperaturen, als am 13. Mai das NaturErlebnisBad Großenhain offiziell in die Freibadsaison startet. Wassertemperatur: 14,4 Grad. „Bei 15 Grad wäre ich reingegangen“, sagt Schwimmmeister Martin Lehmann und schmunzelt. Eine alte Bauernregel verspricht: „War vor Servatius kein warmes Wetter, wird es nun von Tag zu Tag netter.“ So ist dieser Tag nicht nur für die Wassertemperaturen ein Wendepunkt, sondern auch für das Freibad selbst, denn die bestehende biologische Wasseraufbereitung wurde in den zurückliegenden Monaten um eine Geomatrix® der PAULY GROUP ergänzt.
Der 2017 erfolgte Umbau zum Naturerlebnisbad war zwar ein voller Erfolg, und das neu gestaltete Bad wurde 2020 mit dem 2. Platz in der Kategorie Freibäder des „Public Value Award für das öffentliche Bad“ der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V. ausgezeichnet. Dieser Erfolg war jedoch im Wortsinn nicht ungetrübt. Denn das mittig zwischen den Schwimmbecken gelegene, offene Aufbereitungsbecken erforderte einen unerwartet hohen Pflegeaufwand. Pro Saison mussten sechs bis sieben Tonnen Algen aus dem Wasser entfernt werden – auf Dauer eine nicht tragbare Belastung für das Freibadpersonal.
Deshalb wurde das Aufbereitungsbecken verkleinert und um einen mit Schilf bewachsenen Bodenfilter ergänzt. In einem geschlossenen Kreislauf durchströmt das Badewasser die neu gebaute Geomatrix®, wird mechanisch gefiltert und dann in das Aufbereitungsbecken geleitet. Zusätzlich beseitigt in beiden Reinigungssystemen eine natürliche Lebensgemeinschaft aus Mikroorganismen und Wasserpflanzen schädliche Keime und sorgt für hygienisch einwandfreies Badewasser – wie frisch aus der Quelle.
Das Upgrade mit einer Geomatrix® der PAULY GROUP wird dem unerwünschten Algenwachstum jetzt einen Riegel vorschieben, optimiert die Reinigungsleistung und kombiniert die Vorteile beider Reinigungssysteme. Das Personal des NaturErlebnisBades Großenhain freut sich schon auf eine algenfreie Saison, und die Badegäste können weiterhin frisches, klares, natürliches Badewasser ganz ohne Chemikalien genießen.
„Der Ansatz war, das Beste aus zwei Welten zusammenzubringen“, erläutert Werner Schierl von der PAULY GROUP das Konzept. „Das Aufbereitungsbecken ähnelt nicht nur einem natürlichen Stillgewässer, es laufen darin auch die gleichen Reinigungsprozesse ab. Es braucht jedoch manchmal viel Zeit, bis sich diese natürlichen Prozesse stabilisiert haben. Mit dem zusätzlichen Bodenfilter bleiben sowohl die bewährte Wasseraufbereitung als auch der Eindruck eines natürlichen Gewässers erhalten.“ Und Schierl ergänzt: „Dass noch einmal investiert wurde, zeigt, wie sehr man hier von der biologischen Wasseraufbereitung überzeugt ist. Wir sind sehr zuversichtlich, dass in Großenhain eine wirklich gute und langfristige Lösung entstanden ist.“
Die PAULY GROUP hat in den vergangenen 20 Jahren mit zahlreichen Referenzprojekten Maßstäbe beim Umbau sanierungsbedürftiger Freibäder zu Bädern mit biologischer Wasseraufbereitung gesetzt. In Großenhain wurde die von der PAULY GROUP entwickelte Ökotechnik erfolgreich in die bestehende Wasseraufbereitung integriert. Sie ergänzt die vorhandene Technik und verringert den Pflege- und Wartungsaufwand.
Weitere Infos: Vorstellung des NaturErlebnisBad Großenhain mit virtuellem Rundgang: Link zur Hompage NaturErlebnisBad Großenhain



